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Antrag für die Internethauptstadt Köln beschlossen!

Zur Internethaupstadt Köln

 

SPD-Fraktion im Rat der Stadt Köln Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen im Kölner Rat

An den Vorsitzenden des Rates

Herrn Oberbürgermeister Jürgen Roters

Eingang beim Amt des Oberbürgermeisters: 03.06.2010

AN/1081/2010 Antrag gem. § 3 der Geschäftsordnung des Rates

Internetstadt Köln

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister, die Antragsteller bitten Sie, folgenden Ratsantrag in die Tagesordnung der nächsten Ratssit- zung aufzunehmen:

Beschluss:

Der Rat beauftragt die Verwaltung bis zum 4. Quartal 2010 mit der Erstellung eines Gesamt- konzeptes einschließlich finanzieller Betrachtungen, um Kölns Profil im Bereich Internet wirk- sam zu optimieren. Köln soll als nationaler und internationaler Standort für Internettechnolo- gie und –infrastruktur weiterentwickelt und geschärft werden.

Köln soll sich zu einer Modellstadt mit modernen und fortschrittlichen Internetstrukturen ent- wickeln. Das Internet ist ein Basismedium, das inzwischen in allen Bereichen der Gesell- schaft einschließlich Politik, Bildung, Wissenschaft und Wirtschaft eine relevante Rolle mit zunehmender Bedeutung spielt.

Ein zentraler inhaltlicher Ansprechpartner soll die Schnittstellenfunktion nach außen und in- nerhalb der Stadtverwaltung verantwortlich übernehmen. Hierfür sind ausschließlich bereits vorhandene Personalressourcen einzusetzen und die bereits gefassten Beschlüsse zu be- rücksichtigen.

Das Konzept soll insbesondere Stellung zu folgenden Themenkomplexen nehmen und Handlungsoptionen bzw. –empfehlungen einschließlich der Einbeziehung möglicher Koope- rationspartner aufzeigen:

Gremium

Datum der Sitzung

Rat

17.06.2010

-2-

• Offensive für mehr Internetkompetenz in allen gesellschaftlichen Bereichen und Altersgruppen mit besonderem Augenmerk auf Kinder, Jugendliche und Seniorinnen und Senioren. Gleichzeitig ist bei den zuständigen Landesministerien darauf hinzuwirken, dass das Thema ausreichend in die Lehrpläne der Schulen aufgenommen wird.

• Flächendeckende Verfügbarkeit und Grundversorgung mit Hochgeschwindigkeits- Internet in Köln zur Förderung der gleichberechtigten Teilhabe an Bildung, Fortbildung und Information, auch für Besucherinnen und Besucher Kölns (z.B. öffentliche Hot Spots).

• Verbesserung des bestehenden Internetangebots und Ausbau der Onlineaktivitäten der Stadtverwaltung zur Steigerung der Bürgernähe und der Transparenz des Verwaltungshandelns, auch durch eine Steigerung der Nutzbarkeit (Vereinfachung und Vereinheitlichung der Strukturen, größere Informationstiefe, etc.) und die Realisierung barrierefreier Webseiten. Dabei ist dem Internet als Informations- und Partizipationsinstrument für die Bürgerinnen und Bürger in besonderer Weise Rechnung zu tragen.

• Unterstützung von Internetunternehmen und Start-Ups im Rahmen der Wirtschaftsförderungsaktivitäten, um Unternehmensgründer und mögliche Kooperationspartner an den Standort Köln zu binden.

• Förderung des Mittelstands durch Know-How-Transfer und Netzwerkbildung

• Förderung neuer Arbeitsmodelle

• Stärkung Kölns als besonderer Ausbildungs- und Wissenschaftsstandort im Bereich Internet

Zur Unterstützung der Internetoffensive soll die Verwaltung prüfen, auf welche Weise und inwieweit geeignete Partner aus den Bereichen Wirtschaft, Bildung, Wissenschaft und For- schung eingebunden werden können.

Begründung:

Das Internet und auf dem Internet basierende Technologien haben heute auf sämtliche Be- reiche des Lebens erheblichen Einfluss. Dies beginnt bereits im Schulalter, setzt sich im Ar- beitsleben fort und ist in sämtlichen Lebensabschnitten präsent. Als Infrastrukturtechnologie ist es Jobmotor und wichtiger Faktor im Standortwettbewerb. Im täglichen Leben ist es inzwi- schen notwendiges Lebensmittel.

Mit seinem Kultur-, Infrastruktur-, Wirtschafts-, Bildungs- und Forschungsangebot hat Köln ideale Voraussetzungen, eine führende Position in der Nutzung und Entwicklung von inter- netbasierten Lebens- und Arbeitsweisen einzunehmen. Bereits jetzt verfügt Köln – vor allem durch die Investitionen und Angebote der Netcologne GmbH – mit seinem hochleistungsfähi- gen Glasfasernetz über eine der bestausgebauten Internet-Infrastrukturen Europas. Köln muss nun seine Kraft offensiv einsetzen, um an die Spitze der weltweiten Internet- Metropolen aufzurücken.

Die Internetoffensive soll zusätzlich zur „Medienstadt“ national und international das Profil Kölns als „Internetstadt“ entwickeln.

-3-

Das Internet ist eine freie und gleichberechtigt verfügbare Basistechnologie, die jedem Teil- nehmer gleiche Ausgangsbedingungen bereitstellt. Dies muss auch in Zukunft gewährleistet sein. Die Stadt Köln muss sich dafür einsetzen, in Köln ansässige Unternehmen im Sinne dieses Grundsatzes zu fördern und zu unterstützen.

Bereits jetzt sind einige der bekanntesten und stärksten deutschen Internet-Unternehmen in Köln angesiedelt. Während diese jungen und hochinnovativen Firmen, wie bspw. HostEuro- pe und Sevenload, in der Gesellschaft bereits sehr bekannt sind, sind sie im Bewusstsein der Wirtschaftspolitik noch nicht ausreichend präsent. Es gilt diese Unternehmen einzu- schätzen und als Standortfaktoren zu präsentieren. Unternehmen dieser Branche sind zwin- gend auf hochwertige Internet-Infrastruktur und zielgerichtet ausgebildete Fachkräfte ange- wiesen. Das gilt insbesondere auch für dem Internet nahe Branchen wie Games und Medien.

Mit der größten Universität Deutschlands, neun weiteren Hochschulen im Stadtgebiet, der Nähe zur RWTH und Universität Bonn, steht Köln darüber hinaus ein außergewöhnlich gro- ßer Schatz von Fachkräften im Bereich IT, Design und Betriebswirtschaft zur Verfügung. Diese Quellen werden noch viel zu wenig gebündelt.

Das Internet ist auch ideales Kommunikations- und Informationsmedium für die Bürgerinnen und Bürger Kölns mit Politik und Verwaltung. Um demokratische Entscheidungsprozesse transparent darzustellen und umfassende Informationen und Partizipationsmöglichkeiten aufzuzeigen, bedarf es einer offensiven Weiterentwicklung auch des städtischen Internetan- gebots. Dabei spielen die Informationstiefe, die einfache Bedien- und Auffindbarkeit sowie die Barrierefreiheit eine entscheidende Rolle. Dies gilt gleichermaßen auch für die städti- schen Unternehmen.

Zwar findet in Köln bereits eine Vielzahl an Aktivitäten statt, sie laufen jedoch zum Teil un- verbunden nebeneinander her und fügen sich nicht zu einem, den „Internetstandort Köln“ prägenden Gesamtbild zusammen. Es ist die Verpflichtung der Kölner Politik, mit dieser Initi- ative die Weichen für die zügige und nachhaltige Positionierung Kölns im nationalen und internationalen Vergleich zu stellen.

Mit freundlichen Grüßen

gez. Michael Zimmermann SPD-Fraktionsgeschäftsführer

gez. Jörg Frank GRÜNE-Fraktionsgeschäftsführer

Source

Antrag für die Internetstadt Köln beschlossen!

STATUS ZUR INITIATIVE INTERNETSTADT KÖLN

Es ist vollbracht. Am Donnerstag wurde der Antrag zur Internetstadt Köln im Rat der Stadt Köln verabschiedet!

http://www.spd-netzpolitik.de/antrag-fuer-die-internetstadt-koeln-beschlossen/312/



Persistent Personal Names for Globally Connected Mobile Devices

The Unmanaged Internet Architecture (UIA) provides zero-configuration connectivity among mobile devices through personal names. Users assign personal names through an ad hoc device introduction process requiring no central allocation. Once assigned, names bind securely to the global identities of their target devices independent of network location. Each user manages one namespace, shared among all the user’s devices and always available on each device. Users can also name other users to share resources with trusted acquaintances.

Unmanaged Internet Architecture

Devices with naming relationships automatically arrange connectivity when possible, both in ad hoc networks and using global infrastructure when available. A UIA prototype demonstrates these capabilities using optimistic replication for name resolution and group management and a routing algorithm exploiting the user’s social network for connectivity. Source

The Unmanaged Internet Architecture (UIA)

Unmanaged Internet Protocol: Taming the Edge Network Management Crisis

A Hybrid P2P/Infrastructure Platform for Personal and Social Internet Services

 

 



Trip to swizerland
June 22, 2010, 5:40 pm
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openCV examples
June 19, 2010, 11:44 am
Filed under: Hacking, ipv6, socialweb | Tags: , , ,


Chatroulette Enlists Shawn Fanning In The Fight Against The Masturbators

Russian website Chatroulette, founded byAndrey Ternovskiy, is perhaps most well known as a place to watch men expose their genitals.

But that hasn’t stopped up to a million people a day from visiting the site. And it has been featured on both the Daily Show and South Park.

And wow has Ternovskiy been courted by Silicon Valley and other investors. SGN founderShervin Pishevar helped bring him to Palo Alto and get set up in an apartment. In May theNew Yorker talked about how Russia’s DST was having him followed when he first visited the U.S. And we’ve heard rumors of angel investors and venture capitalists circling Ternovskiy like a hawk.

The problem is the site is quickly losing its appeal as more and more people are turned off by the sheer number of people exposing themselves or worse on the site. The brand is becoming permanently associated (with help from those Daily Show and South Park features) with the more disgusting parts of humanity.

Can Chatroulette become something more? Look for feature changes soon that will try to send all those penises to the background. The service may add software that can quickly scan video to determine if a penis is being shown. And users that are consistently quickly skipped over (presumably because they are exposing themselves or otherwise being disgusting) can be flagged as well. With those and other changes Chatroulette may be able to put people who actually want to talk to each other in touch much more often.

And that’s where real growth might happen. “There just isn’t anywhere on the Internet for you to meet new people anymore,” says one investor that wants in on Chatroulette. “The potential for online dating, which is largely what pushed early Facebook growth, is unlimited.”

But Ternovskiy’s caution may doom the site. He has rebuffed most offers for help, say our sources, and investors and advisors are starting to give up. “If he doesn’t make a dramatic move soon to clean up the service, the brand will be permanently tarnished,” says another interested investor.

One person that Ternovskiy does seem to trust is Napster founder Shawn Fanning, who is currently hard at work on his most recent startup Path. Fanning is an advisor to Chatroulette, he confirms, and has been working closely with Ternovskiy for the last month or so. “I’m fascinated by Chatroulette and Andrey,” he told me yesterday, “and I want to help him any way I can.” Fanning stresses that the advisory role is informal, uncompensated and that he works with a number of other entrepreneurs as well.

It isn’t clear yet what happens next for Chatroulette. Ternovskiy will either push on independently and try to grow and clean up the site on his own, or he’ll embrace the Silicon Valley ecosystem and get other people and investors involved.

It’s clear that people are fascinated by the concept of talking to strangers from the relative safety of their computer screens, and Chatroulette satisfies some basic human need to connect to others. But sadly it also satisfies the basic human need of some people to show the world their penis. And that parade of penises is driving everyone else away. Chatroulette needs to decide what it wants to be when it grows up, and it needs to decide soon. Otherwise it will be nothing more than the punchline of a joke, and even that will grow old quickly.

Watch our interview with Ternovskiy here.



WWDC 2010 keynote klick image
June 8, 2010, 6:45 am
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