macbroadcast´s blog


Das Watergate der deutschen Medienpolitk – backdoor Trojan used by the German police force
October 9, 2011, 5:16 pm
Filed under: Big Brother, globalchange, Hacking, howto, socialweb, society | Tags:

via spiegelfechter und Netzpolitik english version via nakedsecurity

The famous Chaos Computer Club (CCC) has announced the discovery of a backdoor Trojan horse capable of spying on online activity and recording Skype internet calls which, it says, is used by the German police force.

The malware – which has been variously dubbed “0zapftis”, “Bundestrojaner” or “R2D2” – is likely to kick up a political storm, if the allegations are true.

Der Bundestrojaner kann nämlich wesentlich mehr. Zwar ist es richtig, dass er in seiner “Grundversion” nur den Vorgaben gehorcht. Nur, passend zu seiner Natur als Trojaner kann man ihn im Nachhinein beliebig aufrüsten, ohne jegliche Kontrolle. Über den installierten Trojaner können jederzeit weitere Dateien, ja ganze Programme auf den infizierten Rechner geladen werden.

 

                                                                                                      German government accused of spying on citizens with state-sponsored Trojan

Summary: A well-established group of German hackers has accused the German government of releasing a backdoor Trojan into the wild. Security firm F-Secure has confirmed that the program includes a keylogger and code that can take screenshots and record audio. more

 

Hackers from the Chaos Computer Club on Sunday said the German government’s controversial spy software contained dangerous security flaws while allowing potentially illegal activity. more

Er kann außerdem auf Mikrofon, Tastatur und andere Systeme des PCs zugreifen. Das heißt, dass letztlich der gesamte Rechner und seine Umgebung (über Mikrofon) dem Zugriff der Fahnder offensteht. Sie können sogar alle Passwörter von GMX-Account bis Onlinebanking auslesen, indem sie die Tastaturanschläge aufzeichnen; jede Verschlüsselung würde sinnlos. Sie können sich empfangene Mails zusenden und Dateien aufspielen, ganz nach Gutdünken. Denn der Trojaner enthält all diese Funktionen, entgegen – man muss es noch einmal sagen – den ausdrücklichen Vorgaben des BVerfG.

UPDATE via gulli : Mehrere Journalisten äußern mittlerweile die Vermutung, dass es sich bei der analysierten Software um den sogenannten “Bayerntrojaner” handelt. Blogger Markus Beckedahl vom Blog “netzpolitik” berichtet: “Es gibt einen ersten Spitzenkandidaten unter den Bundesländern bei der Suche, wer den Bundes- / Staatstrojaner illegal eingesetzt hat. Sowohl Erich Moechl bei FM4 als auch die Frankfurter Rundschau von Morgen tippen auf Bayern. […] Erich Moechl verweist auf Dokumente der Firma Digitask aus Hessen, die seit 2008 bei Wikileaks liegen. Digitask bietet die passende Software an, die alle Spezifikationen erfüllt, die der CCC entdeckt hat.” Den selben Verdacht äußert die Frankfurter Rundschau. Endgültige Beweise für die angenommene Urheberschaft des Trojaners stehen aber nach wie vor aus.

Fefe
FAZ
ZEIT
Notizblog
Lawblog more info at wikileaks.

 

UPDATE:

Federal Trojan’s got a “Big Brother”

http://www.securelist.com/en/blog/208193167/Federal_Trojan_s_got_a_Big_Brother

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Das ist Myrphys Law – wenn etwas schiefgehen kann, wird es schiefgehen. Die Politik und die Juristen müssen endlich ihre Einstellung zur Technik ändern und sie erst zulassen wenn alles wasserdicht ist und nicht erst abwarten was alles damit passiert.

Comment by Maik




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