macbroadcast´s blog


Freedom, Out of the Box! – James Vasile

Freedom, Out of the Box! – A Presentation of the FreedomBox” – Elevate 2011 – Forum Stadtpark, 24.10.2011 14:30 mit James Vasile (FreedomBox Foundation)

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Baut ein neues Internet – Zeitbombeinternet.de

via zeit.de

Die wichtigste Infrastruktur unserer Zeit wird zur Gefahr für Wohlstand und Sicherheit.

 

Es begann, als Konzerne wie MasterCard und Amazon im Dezember 2010 bei der erdumspannenden Jagd auf den WikiLeaks-Gründer Julian Assangehalfen. Kurz darauf traf sie ein spektakulärer Großangriff aus dem Internet: Von einer Sekunde auf die andere standen ihre Netze und Computer unter Datenbeschuss, und viele Dienste fielen tagelang aus. Aktivisten vom losen Zusammenschluss Anonymous bekannten sich zu dieser »Operation Payback«, und bald suchten sie sich neue Ziele. Eines war der Unterhaltungskonzern Sony. Sein beliebtes Playstation-Spielenetzwerk wurde im April von Hackern unterwandert, und Daten seiner Benutzer wurden offengelegt, sodass der Konzern das vernetzte Spielen mehrere Wochen lang abschalten musste.

Dann zerstörten Staatshacker mithilfe eines Computerwurms Tausende Zentrifugen im iranischen Atomprogramm, und die Frankfurter Allgemeine Zeitung titelte: Der digitale Erstschlag ist erfolgt.

Kurze Zeit später wurde im Frühjahr 2011 die New Yorker Technologiebörse Nasdaq zum Ziel eines Cyberangriffs. Gleichzeitig klauten Hacker in mehreren europäischen Ländern Zertifikate zur Klimagasemission und verkauften sie für nahezu 50 Millionen Euro blitzschnell an der einschlägigen Spezialbörse weiter.

NETZ-SICHERHEITBaut ein neues Internet!

Seite 2/4:

Das Netz versagt im großen Stil

Dann zerstörten Staatshacker mithilfe eines Computerwurms Tausende Zentrifugen im iranischen Atomprogramm, und die Frankfurter Allgemeine Zeitung titelte: Der digitale Erstschlag ist erfolgt.

Kurze Zeit später wurde im Frühjahr 2011 die New Yorker Technologiebörse Nasdaq zum Ziel eines Cyberangriffs. Gleichzeitig klauten Hacker in mehreren europäischen Ländern Zertifikate zur Klimagasemission und verkauften sie für nahezu 50 Millionen Euro blitzschnell an der einschlägigen Spezialbörse weiter.

Seither vergeht praktisch keine Woche, in der nicht eine große Firma oder Behörde zugeben muss: Daten sind abhandengekommen, wir wurden gehackt, unsere Onlinedienste sind ausgefallen, unsere Kunden sollten sich zur Sicherheit neue Kreditkarten zulegen. Getroffen hat es: die Finanzgruppe Citigroup und die Hotelgruppe Hilton, Neckermann und Nintendo, die CIA und den Senat der USA. Auch die deutsche Bundespolizeiist unter den Opfern.

Für die heutige Nutzung ist das Netz gar nicht ausgelegt

»Ist da eigentlich eine Hackerepidemie ausgebrochen?«, fragte kürzlich Bruce Schneier, ein renommierter Sicherheitsexperte aus der amerikanischen Hauptstadt Washington.

Eine andere, viel wichtigere Frage lautet: Wie konnten diese Hacker überhaupt so erfolgreich sein?

Die unbequeme Antwort lautet: Die wichtigste Infrastruktur unseres Planeten ist zu schwach für das, was sie leisten soll. Die Computer, das Netz, ja die ganze Informationstechnik versagt nun im großen Stil. Nie war das Internet dafür vorgesehen, solche Massen hochgradig privater, wirtschaftlich unentbehrlicher und überlebenswichtiger Daten zu befördern und zu verwalten. Seine Protokolle und Programme sind nicht dafür ausgelegt. Seine Benutzer haben nicht gelernt, die Risiken zu beherrschen, weder Unternehmen noch Bürger, noch Staaten – und vielleicht werden sie es auch nie tun. Der Mensch ist nicht als Computerexperte geboren.

  • “ZEITBOMBE INTERNET”
Dieses Internet-Spezial beruht auf dem neuen Buch Zeitbombe Internet. Warum unsere vernetzte Welt immer störanfälliger und gefährlicher wird von Thomas Fischermann und Götz Hamann (Gütersloher Verlagshaus; 255 S., 19,95 €).

Inzwischen benutzen schätzungsweise 2 der 6,7 Milliarden Menschen das Internet. Im Westen könnte niemand das Internet abschalten und dann erwarten, dass sein Leben einfach wie gewohnt weitergeht. Kabelstränge und Computer vernetzen Verkehrsleitsysteme, Handys, Stromzähler, Kriegsflugzeuge; sie verbinden Menschen im Büro, Soldaten im Kampfeinsatz und Teenager beim Flirt.

Wir verlassen uns darauf, dass die Rechenhirne immer da sind, immer antworten und wahlweise den freundlichen Helfer, die Inspirationsquelle, das Nachschlagewerk, den Nachrichtensprecher, den Botschafter oder das kollektive Gedächtnis geben. Selbst wer zu Hause noch ein altes Telefon mit Drehscheibe der Bundespost nutzt, dessen Telefonate gehen spätestens an der nächsten Straßenecke in den riesigen, unsichtbaren Datenstrom ein. Wer seine Bankfiliale aufsucht, schaut im Zweifelsfall einem Menschen dabei zu, wie dieser Daten aufnimmt, nickt und sie in einen Computer speist. Wer ein modernes Handy mit sich herumträgt, muss schon sehr gewieft damit umgehen können, damit das Ding nicht ständig im Internet surft. Wer Energie sparen will und sich vom Elektrizitätswerk einen »smarten Stromzähler« in den Keller hängen lässt, teilt unter Umständen bereits seine Verbrauchsdaten über das weltweite Computernetz mit.

Zusammenbruch in der Größenordnung von Fukushima ist denkbar

Tiefer, immer tiefer gräbt sich das Netz in unseren Alltag und in unser Leben hinein. Und schneller denn je verbreitet es sich um den Globus, wird zum Weltnetz, das seine Tentakel wahrhaft in alle Winkel ausstreckt. »Die heutigen Schwellenländer werden bis 2025 mehr als die Hälfte der Internetwirtschaft ausmachen«, sagt das kalifornische Unternehmen Cisco voraus, das den Großteil der Internetinfrastruktur gebaut hat. Cisco leitet daraus gigantische Wachstumsprognosen für sich selbst, für die Internet- und Elektronikwirtschaft und überhaupt für die Welt ab. Schon heute setze die digitale Wirtschaft zehn Billionen Dollar im Jahr um, schätzt die Washingtoner Denkfabrik Information Technology & Innovation Foundation. Damit trüge sie mehr zum zählbaren Wohlstand bei als der Verkauf von Arzneimitteln, die Investitionen in erneuerbare Energien und die staatlichen Forschungsausgaben zusammen.

http://www.zeit.de/2011/37/Zerschlagt-das-Internet



Why Political Liberty Depends on Software Freedom More Than Ever
February 20, 2011, 9:55 am
Filed under: Decentralization, globalchange, ipv6, socialweb, society | Tags: , ,

 

Eben Moglen, Professor of Law at Columbia Law School and founder of the Software Freedom Law Center and the http://www.freedomboxfoundation.org

Today has been a big day for press coverage of the foundation and a spreading awareness of our project. We started the day in the NY Times with a piece by Jim Dwyre (Decentralizing the Internet So Big Brother Can’t Find You). By afternoon there were also pieces in:

  • The Wall Street Journal (Freedom Box Needs A Good User Interface)
  • ZDNet (Freedom Box: Freeing the Internet one Server at a time)
  • techPresident (Egypt, Off Switches, and Internet Fragility)
  • The New York Observer (Debate: Will Americans Ever Own Their Own Servers?)
  • New Europe (Eben Moglen: A free world needs free software)
  • and even the ABA Journal (Law Prof Urges Work on ‘Freedom Box’ to Decentralize the Internet), a legal industry publication.

All these press pieces, and the many related twitter and identi.ca posts, raise some great points about the work we have ahead. We hope to address many of these points over the coming weeks and months as we continue to build the foundation and expand our public activities. All of you who are interested, please stay tuned!



oneswarm.org

Although widely used, currently popular peer-to-peer (P2P) applications offer no user privacy. By design, services like BitTorrent and Gnutella share data with anyone that asks for it, allowing a third-party tosystematically monitor user behavior. As a result, using a P2P network means that your online activities become public knowledge.

OneSwarm is a new peer-to-peer tool that provides users with explicit control over their privacy by letting them determine how data is shared. Instead of sharing data indiscriminately, data shared with OneSwarm can be made public, it can be shared with friends, shared with some friends but not others, and so forth. We call this friend-to-friend (F2F) data sharing. OneSwarm is:

  • Privacy preserving: OneSwarm uses source address rewriting to protect user privacy. Instead of always transmitting data directly from sender to receiver (immediately identifying both), OneSwarm may forward data through multiple intermedaries, obscuring the identity of both sender and receiver. For more details, check out the papers below.
  • User friendly: OneSwarm’s interface is web-based and supports real-time transcoding of many audio and video formats for in-browser playback, eliminating the need for casual users to master a new application’s interface or search for custom media codecs.
  • Open: OneSwarm is freely available and built on existing standards. OneSwarm can operate as a fully backwards compatible BitTorrent client, and its friend-to-friend data sharing features are built on cryptographic standards, e.g., X.509 certificates and SSL encryption. http://www.oneswarm.org/about.html
Similar project http://en.wikipedia.org/wiki/Turtle_F2F