macbroadcast´s blog


PdF 2011 | Eben Moglen: The alternate net we need, and how we can build it ourselves
June 18, 2011, 2:34 am
Filed under: Big Brother, Decentralization, globalchange, Hacking, howto, linux, socialweb | Tags: , ,
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Eben Moglen : Das Microsoft-Monopol wird bald verschwinden
May 20, 2011, 8:41 am
Filed under: Big Brother, Decentralization, globalchange, socialweb, society | Tags: ,

Eben Moglen ist ein Evangelist der freien Software. Anlässlich der Konferenz Wizards of OS sprach die Netzeitung mit dem Juristen über die Zukunft von Musikindustrie, Microsoft und Murdoch.
Netzeitung: Das Motto Ihrer Eröffnungsrede zur Konferenz lautete «Die Gedanken sind frei». Obwohl die Zeiten des Utopismus vorbei seien, werde diese Generation Zeuge einer technologischen Revolution, die Freiheit und Gleichheit verspricht. Kann freier Code diesen Traum wirklich erfüllen?

Eben Moglen: Nein, aber freier Code ist ein essentielles Instrument zur Erreichung dieses Ziels. Am Ende der Industriegesellschaft lässt sich feststellen, dass digitale Apparate das menschliche Leben strukturieren und den Alltag bestimmen. In den so genannten entwickelten Ländern stellen die Leute fest, dass sie ständig digitale Kommunikationssysteme benutzen. Entweder sie wissen, wie diese Hilfsmittel funktionieren und wie sie sie verändern können, oder sie wissen es nicht. Wer diese Geräte manipulieren kann, verfügt über Macht.

Wenn man also für die Gesellschaft eine Verteilung von Macht wünscht, muss man sich für den gleichberechtigten Zugang zu technischem Wissen und den Methoden der effektiven Anwendung dieses Wissens einsetzen. Der einzige Weg, um dies zu erreichen, ist freie Software. Sie informiert darüber, was Leute über die Technologie wissen wollen und setzt gleichzeitig Regeln, die Modifikationen und Experimente und damit auch ganz reale Veränderung im Alltagsleben erlauben.

Freier Code stellt also die Möglichkeiten bereit, dass wir gleichberechtigt und kreativ mit dieser Technologie umgehen. Freier Code führt diese Situation nicht automatisch herbei, aber ohne freien Code kann sie gar nicht erst eintreten.

Netzeitung: Wird freiem Code da nicht zuviel an Erlösungspotenzial aufgebürdet? Gelten diese Beobachtungen nicht in erster Linie nur für den doch beschränkten Bereich digitaler Kommunikation?

Moglen: Man muss sich fragen, welche Rolle digitale Apparaturen heute wirklich spielen. Nehmen wir etwa das Auto, das früher eine vollkommen analoge Maschine war, heute aber eine digitale Maschine geworden ist. Ohne die entsprechenden Chips funktionieren die Bremsen nicht, und Druck auf das Gaspedal wird durch digitale Instrumente übersetzt. Natürlich könnte freie Software, die für das Bremssystem eingesetzt wird und vom Nutzer manipuliert wird, dazu führen, dass es nicht mehr funktioniert.

Dennoch macht dieses Beispiel deutlich, dass das Auto ein digitales Instrument geworden ist. Das gilt mehr oder weniger auch für alle Formen der Kommunikation und Unterhaltung heute, einmal abgesehen von einer Unterhaltung, die man mit Menschen führt, die im selben Raum sitzen. Man kann ohne digitale Instrumente nicht mehr Essen gehen, weil man sein Essen mit Kreditkarte bezahlen will. Daher wird den Menschen zunehmend klar, dass sie sich ständig in einem Netz digitaler Technologie bewegen.

Es ist natürlich richtig, dass die direkten Auswirkungen freier Software nur im Bereich des Digitalen spürbar sind. Aber die Interaktion zwischen analogen und digitalen Technologien ist heute so umfangreich, so vollständig und doch für viele Menschen noch schwer zu durchschauen.

Netzeitung: Das alte System basierte auf Hardware, die auch mit der digitalen Entwicklung nicht verschwinden wird. Muss man sich also nicht auch mit Hardware beschäftigen?

Moglen: Richtig, deswegen muss Hardware minimale Bedingungen erfüllen. Hardware muss gewährleisten, dass ihr Nutzer, der sie gekauft hat und anwendet, derjenige ist, der die Befehlsgewalt über sein Gerät hat – nicht irgend jemand anders. Das ist die einzige Anforderung, die wir an Hardware stellen müssen. Wir müssen gar nicht die Forderung aufstellen, dass Hardware so frei sein muss wie Freibier.

Hardware ist vergleichsweise billig, und wir dürfen annehmen, dass sie so billig ist, dass früher oder später jeder Zugang zu ihr haben wird. Und eben dieser Umstand wird durch freie Software noch beschleunigt. Man hört jetzt von Microsoft, dass die nächste Version des Windows-Betriebssystems einen Dual-Core-Prozessor mit vier Gigaherz, eine ein Gigabyte große Festplatte und eine Videokarte benötigen wird, die dreimal schneller ist als die gängigen Karten. Wie immer lautet die Regel, dass man sich sehr teure Hardware kaufen muss, um überhaupt existieren können.

In der Welt der freien Software gilt dieses Gesetz nicht: Ich trage dauernd Laptops aus dem Jahr 2000 mit mir herum, die ich über Ebay für das Equivalent von 450 Euros gekauft habe. Ich habe freie Software geladen und damit schnellere Computer als alle meine Windows nutzenden Freunde, die ihre Rechner erst gestern gekauft haben. Freie Software macht Hardware in einem ganz grundsätzlichen Sinn billiger. Wenn Sie heute einen 80211-Wireless-Router kaufen wollen, wird er relativ billig sein, weil er auf freier Software basiert. Freie Software sorgt außerdem dafür, dass auch alte Hardware sehr gut arbeitet, was ökologisch sinnvoll ist.

An dieser Stelle wird deutlich, dass der Vorwurf des Utopismus hier nicht greift. Es gibt Leute, die sagen, im 19. Jahrhundert hätten Anarchisten gefordert, dass Schuhe, Tische und überhaupt alles allen gehören sollte – die Propagandisten Freier Software täten heute nichts anderes. Darauf kann ich antworten: Nein. Die Regeln für Schuhe, Tische und Laptops bleiben weiterhin bestehen. Worum es jetzt geht, sind Produkte, die keinerlei Grenzkosten verursachen: Die millionste Kopie einer bestimmte Software kostet genauso viel wie die erste. Wenn man diese Software einmal hergestellt hat, kann sie jeder haben.

Die heutige Gesellschaft zeichnet sich dadurch aus, dass alles, was von Menschen geschätzt wird, Kunst, Musik, Wissenschaft, keinerlei Grenzkosten mehr verursacht. Das bedeutet, dass die Kosten für Ideen, für Kultur und für Erziehung radikal sinken. Das ist keine Utopie, sondern ein Fakt.

Netzeitung: Sie stellen fest, das Quasi-Monopol von Wintel sei bereits am Ende, und prognostizieren außerdem, dass in zehn Jahren Microsofts Monopol gebrochen sein wird. In zwanzig Jahren schließlich werde die Musikindustrie völlig anders aussehen, als wir sie kennen. Warum sind Sie sich dieser Entwicklung so sicher?

Moglen: Der Witz an meinem DotKommunismus-Manifest war, eine politische Analyse des 19. Jahrhunderts, die auf der hegelianischen Vorstellung beruht, dass man den Gang der Geschichte voraussehen kann, weil es nur eine Richtung gibt, auf die Fakten des 20. Jahrhunderts anzuwenden. Nicht, weil ich glauben würde, dass die Geschichte ihren zwangsläufigen Gang geht, sondern weil technologische Entwicklungen nicht rückgängig gemacht werden können. Es hatte Ende des 19. Jahrhunderts keinen Sinn zu fragen, ob das Automobil möglicherweise wieder durch Pferd und Kutsche ersetzt werden würde.

Wenn ich also sage, dass die Musikindustrie wie wir sie kennen verschwinden wird, ist das keine politische Behauptung. Ich sage nur, dass Musik seit Akio Moritos Walkman in unserem Leben eine andere Rolle spielt als früher. Mit dem Walkman wurde Musik eine persönliche Sache. Es ist meine Musik, die ich da höre, weil ich den Soundtrack meines Lebens mit dem Walkman im Kopf herumtrage. Bevor die RIAA wegen Napster damit begann, Schulkinder zu verklagen, sagten meine Jurastudenten in New York, die nicht gerade radikale Linke sind: «Die können mir nicht meine Musik wegnehmen, oder?» Mit diesem Wandel im Pronomen drückt sich ein fundamentaler Wandel aus in der Art und Weise, wie wir mit Musik umgehen.

Die Lage von Microsoft wiederum ist kein Geheimnis mehr. Sie macht sich an der Börse nur deswegen noch nicht bemerkbar, weil die sich nur dafür interessiert, was in den nächsten sechs Monaten passiert. Auf lange Sicht gesehen hat das Monopol seine Kraft verloren. Microsoft ist ein Unternehmen, das von einem Upgrade zum anderen existiert. Wenn die Leute nicht upgraden, dann ist der Markt saturiert und das Geschäft bringt keine Erlöse mehr ein. Longhorn, das nächste Windowsupgrade, lässt auf sich warten. Der Client wird im Jahr 2006 erwartet, der Server 2007 oder 2008. Das ist eine unendlich lange Zeit.

IBM, das reichste Hardwareunternehmen der Welt, hat sich bereits auf den Standpunkt gestellt, in diesem Zeitraum alle Desktops mit freier Software ausstatten zu können. Das bedeutet, dass das reichste Hardwareunternehmen bereits weiß, dass das Monopol Microsofts vorbei. Natürlich stirbt es sich langsam, wenn man 50 Milliarden Dollar in der Kasse hat, Microsoft befindet sich damit in einer ähnlichen Situation wie das untergehende Sowjetreich.

Netzeitung: Der brasilianische Präsident Lula da Silva hat angekündigt, dass alle Produkte der brasilianischen Regierung in Zukunft unter der Creative-Commons-Lizenz erscheinen werden. Was steckt hinter dieser Idee, ein neues, schwaches Copyright-Regime und freie Software zu unterstützen?

Moglen:Die Brasilianer sprechen von den zwei Brasilien, die es gibt. Das eine ist eine sehr dünne Schicht, die sehr reich ist, das andere ein sehr tiefes Reservoir von Menschen, die über fast nichts verfügen. Wenn man sich als Gesellschaft in so einer Situation befindet, muss man sich die Frage stellen, welche Mittel man vervielfachen kann, um sie an jene zu verteilen, die nichts oder sehr wenig haben: Sind es Schuhe, Häuser, Autos? Solche Dinge haben positive Grenzkosten und darüber hinaus müssen die Kosten für jedes Paar Schuhe, das man verschenkt, gedeckt werden. Die Schönheit der Idee freier Kultur und freier Software besteht in einer Gesellschaft, die durch ein großes Maß an Ungleichheit gekennzeichnet ist, darin, dass es etwas gibt, dass man sehr schnell vervielfältigen kann: Wissen und Kultur, die durch Bitstream repräsentiert werden.

Wenn man an diesem Punkt angelangt ist, erweist sich das alte Copyrightregime, bei dem zusätzliche Kosten bei jedem Bitstream anfallen, als schlechte Sozialpolitik. Denn man möchte Wissen ja möglichst schnell durch die Hierarchien der Gesellschaft nach unten transferieren, um es den Individuen zu ermöglichen, in der Hierarchie möglichst schnell nach oben zu klettern.

Netzeitung: Eine Ihrer Forderungen lautet, dass als nächstes das elektromagnetische Spektrum befreit werden muss, damit Bandbreite für alle zur Verfügung steht.

Moglen: Wenn man sich fragt, wie man die Bandbreite befreit, um gleiche Möglichkeiten für die Kommunikation für alle zu schaffen, dann stößt man auf das Problem, ob man im alten Stil Kupfer oder Glasfaser umverteilen soll, oder sich dem elektromagnetischen Spektrum, Radio, zuwenden soll. Obwohl man sich in den westlichen Gesellschaften prinzipiell darüber einig ist, dass dieses Spektrum allen gehört, hat dies bis heute keine praktischen Auswirkungen. Wir müssen die technologischen Bedingungen schaffen, damit jeder die gleiche Möglichkeit erhält, zu sprechen und gehört zu werden. Das verstehe ich unter freiem Spektrum.

Im 20. Jahrhundert hat man die Möglichkeiten des Spektrums in erster Linie für Broadcasting genutzt, wo nur eine Stimme spricht und alle anderen zuhören. In den Dreißigern zeigte sich, wie mächtig dieses Paradigma ist. Die Welt ruhte damals auf vier Stimmen, die aus dem Radio kamen: Adolf Hitler, Josef Stalin, Franklin Roosevelt und Winston Churchill. Sie hatten die Macht, in jedes Wohnzimmer zu kommen, um den Einzelnen direkt anzusprechen. Milosevic zeigte in den Neunzigerjahren noch einmal, was man damit anstellen kann, in Ruanda wurde bald darauf das schlimmstmögliche Beispiel vorgeführt: Der schnellste Genozid der Geschichte, in einer sehr kurzen Zeit wurde ein Maximum an Menschen getötet, weil das Radio es ermöglichte, die entsprechenden Befehle auf autoritative Weise zu geben.

Totalitarismus heißt eigentlich nichts anderes als Monarchie mit Radio. Der richtige Gebrauch des Spektrums muss im 21. Jahrhundert daher darin bestehen, dass es aufgeteilt wird, sodass alle das gleiche Recht zu sprechen haben. Wir sind heute natürlich viel zivilisierter, wir sind keine Anhänger des Totalitarismus mehr, wir haben nur noch Rupert Murdoch. Monarchie mit Radio ist nicht gut, aber unser derzeitiges System, in dem die Reichen die Macht der Kommunikation besitzen und in jedes Wohnzimmer ihre Sicht der Dinge senden, die dann als «News» bezeichnet wird, ist es genausowenig. Daher ist die Forderung nach freiem Spektrum politisch so wichtig.

Technologisch ist sie wichtig, weil nur dadurch das asymmetrische Verhältnis zwischen den immensen Empfangskapazitäten und dem winzigen Rückkanal, die von den Oligopolen des Spektrums heute angeboten werden, verändert werden kann. Es muss darum gehen, dass alle senden können.

Netzeitung: Das klingt wunderbar, erinnert aber doch sehr an die Erwartungen, die bereits mit dem Internet verbunden wurden. Jede Website ist so gut wie die andere, ob es meine, Ihre oder die von CNN ist. Dennoch existiert CNN als mächtiges Medium trotz Bloggern weiter. Das wiederum könnte auch mit einem Punkt zu tun haben, der generell gegen die von Ihnen aufgemachte Rechnung eingewandt werden kann: Die Produktion von Software, von Nachrichten etc. kostet in erster Linie Zeit und Arbeit, die erst einmal aufgebracht werden muss.

Moglen: Sie haben Recht, einige tausend Menschen können meine und Ihre Website jede Woche erreichen, vor 15 Jahren konnte das niemand. Wir beide haben also mehr Reichweite bekommen, dennoch ist Rupert Murdoch nicht verschwunden. Das liegt daran, dass seine Website nur ein Anhängsel seiner Monarchie mit Radio ist. Die westlichen Rechtssysteme sind sich schon lange darüber einig, dass Zeitungen nicht vom Staat lizensiert werden dürfen. Es wird eine Zeit kommen, nicht in zehn, aber vielleicht in zwanzig Jahren, in denen sich die Gerichte mit der Frage auseinandersetzen werden müssen, ob Broadcasting nicht verfassungswidrig ist, weil es auf der Idee basiert, dass manche eine Lizenz dafür bekommen und andere nicht.

Die Gerichte könnten diese Frage im Prinzip schon heute beantworten, weil die Frage im ersten Zusatz der amerikanischen Verfassung eindeutig geregelt ist. Weil sie aber über die technologischen Möglichkeiten nicht informiert sind, werden sie unser Argument heute vermutlich nicht akzeptieren. Doch meine Arbeit hat gezeigt, dass Politik, Technologie und Recht immer ineinander verschränkt sind. Es wird also darum gehen, dieses Argument im richtigen Moment vorzubringen.

Nun zu Ihrer Frage nach der Zeit. Hier liegt die große Ungerechtigkeit des menschlichen Lebens: Jeder der sechs Milliarden Menschen auf der Erde hat Lebenszeit zur Verfügung, aber die meiste davon verschwenden wir. Denn die meisten Menschen haben nur äußerst beschränkte Möglichkeiten, Dinge zu erschaffen und der Gemeinschaft zu dienen. Die Hälfte der Weltbevölkerung hat noch nie telefoniert und lebt von weniger als zwei Dollar am Tag.

Die sieben Milliarden Gehirne, die es bald geben wird und von denen sehr viele unterhalb der Armutsgrenze leben, werden die nötige Zeit haben, die man nutzen kann. Das sind die Menschen, die all jene Dinge erschaffen werden, von denen wir in der industrialisierten Welt uns fragen, wann die Zeit für sie da sein wird.

Eben Moglen ist als Professor of Law and Legal History an der Columbia Law School tätig und sitzt im Vorstand der Free Software Foundation. Mit 14 hatte er seinen ersten Job als Programmierer, vor einem Jahr veröffentlichte er das dotCommunist Manifesto.



Eben Moglen – Freedom in The Cloud or The problem is Microsoft

Transcript

http://wiki.debian.org/FreedomBox/

Today has been a big day for press coverage of the foundation and a spreading awareness of our project. We started the day in the NY Times with a piece by Jim Dwyre (Decentralizing the Internet So Big Brother Can’t Find You). By afternoon there were also pieces in:

  • The Wall Street Journal (Freedom Box Needs A Good User Interface)
  • ZDNet (Freedom Box: Freeing the Internet one Server at a time)
  • techPresident (Egypt, Off Switches, and Internet Fragility)
  • The New York Observer (Debate: Will Americans Ever Own Their Own Servers?)
  • New Europe (Eben Moglen: A free world needs free software)
  • and even the ABA Journal (Law Prof Urges Work on ‘Freedom Box’ to Decentralize the Internet), a legal industry publication.

All these press pieces, and the many related twitter and identi.ca posts, raise some great points about the work we have ahead. We hope to address many of these points over the coming weeks and months as we continue to build the foundation and expand our public activities. All of you who are interested, please stay tuned!

 



Why Political Liberty Depends on Software Freedom More Than Ever
February 20, 2011, 9:55 am
Filed under: Decentralization, globalchange, ipv6, socialweb, society | Tags: , ,

 

Eben Moglen, Professor of Law at Columbia Law School and founder of the Software Freedom Law Center and the http://www.freedomboxfoundation.org

Today has been a big day for press coverage of the foundation and a spreading awareness of our project. We started the day in the NY Times with a piece by Jim Dwyre (Decentralizing the Internet So Big Brother Can’t Find You). By afternoon there were also pieces in:

  • The Wall Street Journal (Freedom Box Needs A Good User Interface)
  • ZDNet (Freedom Box: Freeing the Internet one Server at a time)
  • techPresident (Egypt, Off Switches, and Internet Fragility)
  • The New York Observer (Debate: Will Americans Ever Own Their Own Servers?)
  • New Europe (Eben Moglen: A free world needs free software)
  • and even the ABA Journal (Law Prof Urges Work on ‘Freedom Box’ to Decentralize the Internet), a legal industry publication.

All these press pieces, and the many related twitter and identi.ca posts, raise some great points about the work we have ahead. We hope to address many of these points over the coming weeks and months as we continue to build the foundation and expand our public activities. All of you who are interested, please stay tuned!



Eben Moglen on the future of networking