macbroadcast´s blog


Baut ein neues Internet – Zeitbombeinternet.de

via zeit.de

Die wichtigste Infrastruktur unserer Zeit wird zur Gefahr für Wohlstand und Sicherheit.

 

Es begann, als Konzerne wie MasterCard und Amazon im Dezember 2010 bei der erdumspannenden Jagd auf den WikiLeaks-Gründer Julian Assangehalfen. Kurz darauf traf sie ein spektakulärer Großangriff aus dem Internet: Von einer Sekunde auf die andere standen ihre Netze und Computer unter Datenbeschuss, und viele Dienste fielen tagelang aus. Aktivisten vom losen Zusammenschluss Anonymous bekannten sich zu dieser »Operation Payback«, und bald suchten sie sich neue Ziele. Eines war der Unterhaltungskonzern Sony. Sein beliebtes Playstation-Spielenetzwerk wurde im April von Hackern unterwandert, und Daten seiner Benutzer wurden offengelegt, sodass der Konzern das vernetzte Spielen mehrere Wochen lang abschalten musste.

Dann zerstörten Staatshacker mithilfe eines Computerwurms Tausende Zentrifugen im iranischen Atomprogramm, und die Frankfurter Allgemeine Zeitung titelte: Der digitale Erstschlag ist erfolgt.

Kurze Zeit später wurde im Frühjahr 2011 die New Yorker Technologiebörse Nasdaq zum Ziel eines Cyberangriffs. Gleichzeitig klauten Hacker in mehreren europäischen Ländern Zertifikate zur Klimagasemission und verkauften sie für nahezu 50 Millionen Euro blitzschnell an der einschlägigen Spezialbörse weiter.

NETZ-SICHERHEITBaut ein neues Internet!

Seite 2/4:

Das Netz versagt im großen Stil

Dann zerstörten Staatshacker mithilfe eines Computerwurms Tausende Zentrifugen im iranischen Atomprogramm, und die Frankfurter Allgemeine Zeitung titelte: Der digitale Erstschlag ist erfolgt.

Kurze Zeit später wurde im Frühjahr 2011 die New Yorker Technologiebörse Nasdaq zum Ziel eines Cyberangriffs. Gleichzeitig klauten Hacker in mehreren europäischen Ländern Zertifikate zur Klimagasemission und verkauften sie für nahezu 50 Millionen Euro blitzschnell an der einschlägigen Spezialbörse weiter.

Seither vergeht praktisch keine Woche, in der nicht eine große Firma oder Behörde zugeben muss: Daten sind abhandengekommen, wir wurden gehackt, unsere Onlinedienste sind ausgefallen, unsere Kunden sollten sich zur Sicherheit neue Kreditkarten zulegen. Getroffen hat es: die Finanzgruppe Citigroup und die Hotelgruppe Hilton, Neckermann und Nintendo, die CIA und den Senat der USA. Auch die deutsche Bundespolizeiist unter den Opfern.

Für die heutige Nutzung ist das Netz gar nicht ausgelegt

»Ist da eigentlich eine Hackerepidemie ausgebrochen?«, fragte kürzlich Bruce Schneier, ein renommierter Sicherheitsexperte aus der amerikanischen Hauptstadt Washington.

Eine andere, viel wichtigere Frage lautet: Wie konnten diese Hacker überhaupt so erfolgreich sein?

Die unbequeme Antwort lautet: Die wichtigste Infrastruktur unseres Planeten ist zu schwach für das, was sie leisten soll. Die Computer, das Netz, ja die ganze Informationstechnik versagt nun im großen Stil. Nie war das Internet dafür vorgesehen, solche Massen hochgradig privater, wirtschaftlich unentbehrlicher und überlebenswichtiger Daten zu befördern und zu verwalten. Seine Protokolle und Programme sind nicht dafür ausgelegt. Seine Benutzer haben nicht gelernt, die Risiken zu beherrschen, weder Unternehmen noch Bürger, noch Staaten – und vielleicht werden sie es auch nie tun. Der Mensch ist nicht als Computerexperte geboren.

  • “ZEITBOMBE INTERNET”
Dieses Internet-Spezial beruht auf dem neuen Buch Zeitbombe Internet. Warum unsere vernetzte Welt immer störanfälliger und gefährlicher wird von Thomas Fischermann und Götz Hamann (Gütersloher Verlagshaus; 255 S., 19,95 €).

Inzwischen benutzen schätzungsweise 2 der 6,7 Milliarden Menschen das Internet. Im Westen könnte niemand das Internet abschalten und dann erwarten, dass sein Leben einfach wie gewohnt weitergeht. Kabelstränge und Computer vernetzen Verkehrsleitsysteme, Handys, Stromzähler, Kriegsflugzeuge; sie verbinden Menschen im Büro, Soldaten im Kampfeinsatz und Teenager beim Flirt.

Wir verlassen uns darauf, dass die Rechenhirne immer da sind, immer antworten und wahlweise den freundlichen Helfer, die Inspirationsquelle, das Nachschlagewerk, den Nachrichtensprecher, den Botschafter oder das kollektive Gedächtnis geben. Selbst wer zu Hause noch ein altes Telefon mit Drehscheibe der Bundespost nutzt, dessen Telefonate gehen spätestens an der nächsten Straßenecke in den riesigen, unsichtbaren Datenstrom ein. Wer seine Bankfiliale aufsucht, schaut im Zweifelsfall einem Menschen dabei zu, wie dieser Daten aufnimmt, nickt und sie in einen Computer speist. Wer ein modernes Handy mit sich herumträgt, muss schon sehr gewieft damit umgehen können, damit das Ding nicht ständig im Internet surft. Wer Energie sparen will und sich vom Elektrizitätswerk einen »smarten Stromzähler« in den Keller hängen lässt, teilt unter Umständen bereits seine Verbrauchsdaten über das weltweite Computernetz mit.

Zusammenbruch in der Größenordnung von Fukushima ist denkbar

Tiefer, immer tiefer gräbt sich das Netz in unseren Alltag und in unser Leben hinein. Und schneller denn je verbreitet es sich um den Globus, wird zum Weltnetz, das seine Tentakel wahrhaft in alle Winkel ausstreckt. »Die heutigen Schwellenländer werden bis 2025 mehr als die Hälfte der Internetwirtschaft ausmachen«, sagt das kalifornische Unternehmen Cisco voraus, das den Großteil der Internetinfrastruktur gebaut hat. Cisco leitet daraus gigantische Wachstumsprognosen für sich selbst, für die Internet- und Elektronikwirtschaft und überhaupt für die Welt ab. Schon heute setze die digitale Wirtschaft zehn Billionen Dollar im Jahr um, schätzt die Washingtoner Denkfabrik Information Technology & Innovation Foundation. Damit trüge sie mehr zum zählbaren Wohlstand bei als der Verkauf von Arzneimitteln, die Investitionen in erneuerbare Energien und die staatlichen Forschungsausgaben zusammen.

http://www.zeit.de/2011/37/Zerschlagt-das-Internet



14 Best Practices for Brands to Grow their Audiences in Social Media
August 17, 2011, 2:12 pm
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Great article from Brian Solis

As a consumer, you are blasted with the same request over and over, “Follow Us on Twitter, Like Us on Facebook” As a consumer however it is more than natural to ask why should I or what’s in it for me? These are questions of which a significant number of businesses cannot genuinely answer.

Businesses are realizing the importance of establishing a presence on Twitter and other vibrant social networks. In many ways, hosting a branded account is now common practice, a required extension to the push channels created through email, traditional marketing and web sites. What businesses are still learning however is that creating a channel, hosting a channel worth following, and building a loyal audience is a far greater challenge and overall investment than initially anticipated. At the same time, the realization that a shift from a push mentality to that of two-way interaction is nothing less than disruptive to the operation of business as usual.

 

Today a notable number of businesses are approaching branded social channels from a ready, fire, aim approach. This method conjures a façade of achievement when in fact, any progress, if at all recognized, is short term and shoddy at best. Many focus on numbers without first analyzing who they’re trying to reach and why and more importantly how engagement satisfies the needs of their customers. To build vibrant communities in social networks, businesses must develop a remarkable and diversified channel strategy that reinforces the brand and communicates tangible business value and exudes customer-centricity. Without a mature content and engagement strategy, a great unfollow and unlike movement is inevitable. read more



How Different Age Groups Interact Online!
July 28, 2011, 7:10 pm
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CROWDFUNDING TAXONOMY
July 15, 2011, 2:41 am
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Interesting collection:

As you might have guessed, there are literally hundreds of crowdfunding platforms out there. I have spent some time looking at a number of platforms with a view to both understanding what is out there as well as to begin the process of reflecting on what the next generation of crowdfunding models might look like.

In keeping with the principles of crowdsourcing, rather than simply distributing a large document, it might make more sense to treat the entire exercise of examining the crowdsourcing/crowdfunding space using crowdsourcing principles.

To get things started, I have attached a table with a number of different sites/platforms that I have looked at, and have defined a few comparison points. I have also identified what I believe to be unique and interesting models that I will talk more about in subsequent emails to the group.

For now I present the data as is and invite you to engage by commenting, asking questions etc…

https://docs.google.com/document/pub?id=1PAJjttHA7AZUhtYDaeWVG95UhY86oIqtBLEwAOGI27c&pli=1



WebID in Use

The following video gives a quick overview of how WebID is used in a browser.

 

[hana-flv-player video=”http://bblfish.net/blog/2011/05/25/WebID_Browser.mp4″ width=”550″ height=”330″ description=”” player=”3″ autoload=”true” autoplay=”false” loop=”false” autorewind=”true” /]



The Twitter Revolution Must Die

I agree with Jillian York when she says:

“… I am glad that Tunisians were able to utilize social media to bring attention to their plight.  But I will not dishonor the memory of Mohamed Bouazizi–or the 65 others that died on the streets for their cause–by dubbing this anything but a human revolution.”

Granted, as Joss Hands points out, there appears to be more skepticism than support for the idea that tools like YouTube, Twitter and Facebook are primarily responsible for igniting the uprisings in question. But that hasn’t stopped the internet intelligentsia from engaging in lengthy arguments about the role that technology is playing in these historic developments. One camp, comprised of people like Clay Shirky, seem to make allowances for what Cory Doctorow calls the “internet’s special power to connect and liberate.” On the other side, authors like Ethan Zuckerman, Malcolm Gladwell and Evgeny Morozov have proposed that while digital media can play a role in organizing social movements, it cannot be counted on to build lasting alliances, or even protect net activists once authorities start using the same tools to crack down on dissent.

http://blog.ulisesmejias.com/2011/01/30/the-twitter-revolution-must-die/



50% of Tweets Consumed Come From Only 0.05% of Twitter Users
April 1, 2011, 4:29 am
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via Social Trust Agents

Image representing Twitter as depicted in Crun...

A mere 20,000 Twitter users steal almost half of the spotlight on Twitter, which now ropes in a billion tweets every week.

That means only 0.05% of the social network’s user base attracts attention, according to a new Yahoo Research study titled, “Who Says What to Whom on Twitter.”

Of the 260 million tweets with URLs that the study’s authors analyzed, nearly 50% of the tweets consumed were created by what they called “elite” users who fall into four categories: media, celebrities, organizations and bloggers. “Ordinary” users encompass everyone else.

Like findings in previous studies, the researchers for this one conclude Twitter resembles an information-sharing hub rather than a social network, with the top generators garnering huge follower tallies but not following their content consumers in return.

Unlike previous studies though, this one delves deeper into the production and flow of tweets. For example, while ordinary users consume a high number of tweets from celebrities and bloggers, those celebrities primarily listen to other famous people’s tweets and those bloggers listen to other bloggers on Twitter.

“By studying the flow of information among the five categories … our analysis sheds new light on some old questions of communications research,” the authors wrote in the 10-page study.

For access to a PDF of the full study, click here.

Do you think Twitter, which marked its fifth anniversary earlier this month, has evolved away from being a social network and transformed into just an information-sharing outlet? And if you think so, is that a good or bad thing?